Angebote 15. Januar 2020

Es gibt einige Titel, die ich im Schlussverkauf bisher noch nicht vorgestellt habe. Davon heute drei ganz unterschiedliche Titel: Ein Thriller, eine Autobiografie und ein Roman, der zugleich Enthüllungs- und Sachbuch ist.

Die drei waren einfach noch nicht dran.

Aber jetzt.


Lennard

Alexander Klock war noch nicht 20 Jahre alt, als er mit seinem Erstling „Lennard“ 2004 im Autorenwettbewerb des EWK-Verlags zum dritten Sieger gewählt wurde.

Der Jury gefiel insbesondere der gelungene dramaturgische Aufbau des Buches, das den Leser von der ersten bis zur letzten Seite in Spannung gefangen hält.

Klock erzählt die Story aus der Sicht eines Mitglieds einer Elite Truppe des FBI, des Hostage Rescue Teams, das im Einsatz gegen eine bis dahin unbekannte Gruppe zum Äußersten entschlossener Terroristen steht. Fernab aller politischen Fensterreden und martialischer Parolen und Bekennerbriefe zeichnet er ein erschreckend nüchternes und sachliches Bild vom „Job“ der Anti-Terror-Spezialisten. Die hautnahe Konfrontation mit dem Grauen, das für uns längst zum festen Bestandteil der täglichen Nachrichten geworden ist, rüttelt auf und warnt davor, den Terrorismus als Teil der Normalität hinzunehmen.


„Lennard“ existiert noch in vier Exemplaren, die ich 2004 in Handarbeit hergestellt habe. Weil ich die Umschläge seinerzeit mit teurer Tinte aus dem Tintendrucker bedruckt habe, versuchte ich, Tinte zu sparen, wo immer es möglich war. Der weiße Hintergrund bei Lennard, das ist einfach nur der unbedruckte weiße Karton – und das hat richtig Geld gespart.

Nur noch ein letztes Exemplar – zum Preis von 24,80 Euro (ggfs. zuzüglich Versandkostenpauschale, sh. AGB.)


Arbeitsplatz Seele

Die Buchreihe „Menschenbilder – Menschenbildung“, herausgegeben von der Heyse-Stiftung Regensburg, wurde mit dem Portrait, ja eigentlich dem Selbstportrait

des weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten und berühmten litauischen Psychotherapeuten Aleksandr Alekseicik eröffnet.

Alekseicik nimmt seine Leser mit in eine Welt des Verstehens, des sich einander gütig Annehmens und voneinander Lernens. Alle, die ihm begegnet sind, ob Lehrer, Patienten, Freunde oder Kritiker, sie alle waren ihm „Geschenk“ und Grund zu einer Dankbarkeit, aus der heraus er sich selbst, seine Zeit, sein Wissen, auch immer gerne anderen geschenkt hat.

Der Unterschied zwischen seelischer Krankheit und der seelischen Gesundheit, die wir alle anstreben und bewahren wollen, ist nicht groß. Es genügen oft kleine Anlässe, um in Kummer und Depression zu versinken oder neurotische Vorstellungen zu entwickeln. Daher wirbt der Autor dafür, sich selbst und anderen mit mehr Achtsamkeit zu begegnen, um fähig zu sein, das wichtigste christliche Gebot im rechten Sinne zu erfüllen: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!“

Von „Arbeitsplatz Seele“ hatte ich am 15. Januar morgens noch 5 Exemplare vorrätig. Am Nachmittag, gegen 16.00 Uhr, waren alle fünf verkauft. Danke!


Brieffreundschaft mit einem Abzocker

Als mir der Autor – Andreas Sterntal ist sein Pseudonym – das Manuskript vorlegte und mich darauf hinwies, dass alle darin geschilderten Personen auf Seite der Abzock-Mafia real existieren und von Insidern mühelos erkannt werden könnten, dass er, aus Angst vor Rache, keinesfalls mit seinem Klarnamen als Autor in Erscheinung treten wolle – und: Dass einer der großen Privaten Fernsehsender zugesagt habe, das Thema „Abo-Fallen im Internet“ auf Basis seiner Recherchen groß herauszubringen, war die Entscheidung schwierig: Mache ich das, und gerate dabei selbst zwischen die Fronten, oder mache ich es nicht und verzichte damit auf ein kostenlos von einem Sender gesponsortes Buchprojekt.

Die Rückseite des Umschlags trägt diesen Text:


Internetkriminalität

Gerissene Anwälte und skrupellose Abzocker haben eine Masche entwickelt, mit der es gelingt, tagtäglich tausenden argloser Menschen verbindliche Verträge unterzujubeln, die diese nie und nimmer so abschließen wollten.

Das Widerrufsrecht der unfreiwilligen Kunden wird mühelos ausgehebelt. Wer nicht zahlt, wird mit anwaltlichen Mahnschreiben in die Enge getrieben. Das Strafrecht findet an diesem ausgefuchsten „Geschäftsmodell“ keinen Angriffspunkt, die Abzocker bleiben weitgehend unbehelligt.

Eigene, bittere Erfahrungen und gründliche Recherchen haben Andreas Sterntal im Laufe der Zeit zum Experten für die sogenannte „Nutzlosbranche“ werden lassen. Spannend verpackt in die Romanhandlung lässt er die Leser an seinem Wissen teilhaben und bietet Tipps und Tricks für den Umgang mit den Abzockern.


Was mich besonders beeindruckt hat, war die psychologische Seite des Buches. Sterntal ist es gelungen, zwischen den Zeilen seines Romans facettenreiche Psychogramme der kaltblütigen Betrüger und Abzocker erkennbar zu machen.

41 Exemplare „Brieffreundschaft mit einem Abzocker“, in der Hardcover-Ausgabe von 2011 sind zum Schlussverkaufspreis Preis von 9,99 Euro noch zu haben.

(ggfs. zuzüglich Versandkostenpauschale, sh. AGB.)